Projekt SuedLink

SuedLink ist eines der zentralen Infrastrukturprojekte der Energiewende und verbindet Nord- und Süddeutschland durch moderne, überwiegend unterirdische Gleichstromtrassen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung.

Auftraggeber

TransnetBW GmbH

Projektzeitraum

März 2025 bis Januar 2026

Leistungen

Wegerechtliches Kreuzungsmanagement für 3 Bauabschnitte/4 Lose

Projektgröße

ca. 200 km Erdkabel und dabei 1.500 Kreuzungen gesichert

Projektüberblick

SuedLink umfasst zwei moderne Gleichstromverbindungen, die die Standorte Wilster mit Bergrheinfeld/West sowie Brunsbüttel mit Großgartach (Leingarten) verbinden. Beide Leitungen werden parallel geplant, errichtet und später gemeinsam betrieben.

Ein Großteil der Trassen verläuft gebündelt auf einer gemeinsamen Strecke – der sogenannten Stammtrasse. Diese Bündelung ermöglicht es, Eingriffe in Natur und Landschaft sowie Belastungen für Anwohner:innen während der Bauphase deutlich zu reduzieren.

Die Projektverantwortung ist klar aufgeteilt: Der nördliche Abschnitt sowie der Konverter in Bergrheinfeld/West liegen im Zuständigkeitsbereich von TenneT. Für den südlichen Teil des Projekts und die zugehörige Konverteranlage in Baden-Württemberg ist TransnetBW verantwortlich.

Mit dem Beschluss der Bundesregierung wurde der Bedarf für SuedLink offiziell bestätigt und im Bundesbedarfsplangesetz verankert. Als eines der zentralen Infrastrukturprojekte der Energiewende sorgt SuedLink dafür, erneuerbare Energie zuverlässig von Nord nach Süd zu transportieren.

Das Gesetz setzt dabei auf zukunftsweisende Technologie: Neue Gleichstromverbindungen sollen vorrangig als Erdkabel umgesetzt werden – für mehr Akzeptanz, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit.

Im Bundesbedarfsplangesetz ist SuedLink als Vorhaben 3 und 4 geführt und nimmt damit eine Schlüsselrolle für eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung in Deutschland ein.

Unsere Leistungen im Projekt

Kreuzungsmanagement

Schnittstellenmanagement

Herausforderungen

Termingerechte Abstimmung aller Kreuzungen mit der Deutschen Bahn, der Autobahn und Gashochdruckbetreibern und deren Begleitung bis hin zum Bau.

Enger Zeitplan, komplexe Abstimmungen, falsche Ermittlung von Leitungen.

Ergebnis

95% Sicherung aller Kreuzungen innerhalb von 11 Monaten pünktlich zum Baustart.
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