Bedingt durch die Energiewende werden insbesondere im windreichen Norden und Osten Deutschlands zunehmend große Mengen Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, während im Süden weiterhin Haushalte und Industrie zuverlässig mit Strom versorgt werden müssen.
Der SuedOstLink soll deshalb Strom aus erneuerbaren Energien mittels Höchstspannungs‑Gleichstrom‑Übertragung (HGÜ) vom Nordosten in den Süden Deutschlands transportieren.
Das Vorhaben Nr. 5 ist seit 2021 im Bundesbedarfsplan gelistet. Im Netzentwicklungsplan Strom 2037/2045 (Version 2023) wird das Projekt unter der Nummer DC5 geführt.
Im Zusammenhang mit der Umsetzung des SuedOstLink sind zahlreiche Gespräche mit betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern erforderlich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der professionellen Begleitung sensibler und teils konfliktbehafteter Eigentümerkontakte, insbesondere bei erklärungsbedürftigen Eingriffen und individuellen Fragestellungen. Ziel ist es, frühzeitig zu informieren, nachvollziehbar zu erläutern und eine sachliche Kommunikationsbasis zu schaffen.